Dyskalkulie

Was ist Dyskalkulie?

 

“Unterstützen Sie ihre Kinder darin, den freien, aufmerksam forschenden, kritischen Beobachtungsgeist seines Verstandes einzusetzen und besonders in der Mathematik nicht nur auswendig zu lernen, sondern zu begreifen.”

Silvia Luger-Linke

 

Mathematisches denken ist keine besondere menschliche Fähigkeit, sondern eine allgemeine Struktur menschlichen Denkens. Es ist wichtig, dem Kind Strukturen anzubieten in denen es sich entfalten, Fehler machen, experimentieren, ordnen und sammeln kann. Es sollte in Kategorien einteilen und Reihen bilden können, dann wird es Mathematik “begreifen”.

Als Dyskalkulie und Rechenschwäche bezeichnet man Schwierigkeiten der Kinder im Umgang mit Zahlen, Zahlenräumen und Grundrechenoperationen.

Bei einer Dyskalkulie, sind wie bei einer Legasthenie die Ursachen genetisch bedingt und bei einer Rechenschwäsche, wie bei einer LRS erworben und vorübergehend.

Je früher die Problematik erkannt und entsprechend darauf reagiert wird, desto besser und schneller erfolgreich wird die Förderung sein.

 

 

Wie erkenne ich Dyskalkulie?

 

  • Auffallend große Schwierigkeiten beim Rechnen
  • Das Kind hat keine Vorstellung von Mengen und Größen
  • Es zählt immer wieder neu ab
  • Berechnungen benötigen viel Zeit
  • Transferleistungen sind nicht möglich
  • Geübtes und Zwischenergebnisse werden schnell wieder vergessen
  • keine Verbesserung durch ständiges Üben
  • Rechenfehler werden nicht erkannt
  • Duldung widersprüchlicher Ergebnisse nebeneinander
  • Textaufgaben werden nicht verstanden
  • Zahlendreher wie zum Beispiel 65 und 56

 

 

Wenn Sie sich von diesen Zeilen angesprochen fühlen, dann kann ich Ihnen und Ihrem Kind gerne weiter helfen.